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WENN DAS HERZ DA IST; FOLGEN DIE GEDANKEN: WENN DIE GEDANKEN DA SIND; FOLGT DIE ENERGIE:

Prof. Jiao Guorui  

 

Was ist Qigong?
Qigong ist ein Sammelbegriff für vielfältige Übungsmethoden, die in China entwickelt wurden und sich mit der Lebenskraft beschäftigen. Im Rahmen der Traditionellen Chinesischen Medizin stellt Qigong deren aktiven Teil dar, den Weg des eigenen Bemühens um Gesunderhaltung und Heilung.
Qigong-Übungen umfassen Körperhaltungen, Bewegungen und die geistigen Übungen der Konzentration und Imagination.

 

Qigong - Übungen in Bewegung

Die Übungen beinhalten die wesentliche Essenz der Regulation von Körper, Geist und Atmung und außerdem die besonderen Eigenschaften der Bewegungsqualität, die man so nur in den chinesischen Qigong - Übungen findet. Charakteristisch sind die relativ einfachen, sanften Bewegungen. Die Übungen dienen dazu, die Funktionsaktivitäten der inneren Organe zu regulieren, die körperliche Vitalität zu verbessern und das psychische Gleichgewicht zu stabilisieren.
 
Die Lehre der fünf Wandlungsphasen besagt, dass die Elemente nicht getrennt voneinander existieren, sondern sich ständig wandeln und beeinflussen. Im Qigong wird dieses Wissen genutzt um mit den Übungen gezielt auf individuelle Beschwerden und Veranlagungen einzugehen.

 

Stilles Qigong

Jing Gong – das Stille Qi Gong, ist die älteste Übung zur Lebenspflege. Hier geht es um kleine oder keine äußeren Bewegungen mit großer innerer Wirkung.
Die Übungen ermöglichen, die „6 Wurzeln zu verschließen“, die 6 Sinne wie Riechen, Hören, Sprechen, Fühlen, Denken und Sehen. Das Wichtigste dabei ist die Vorstellungskraft und die Fähigkeit, einen entspannten Zustand der Gelassenheit zu erreichen, um den Qi-Fluss (die Zirkulation der Lebensenergie im Meridiansystem) positiv zu beeinflussen und das Auflösen von Blockaden zu erreichen.

Wenn der Körper zur Ruhe kommt erkennen wir, dass wahre Kraft von innen kommt. Wir müssen still stehen, damit wir uns bewegen können.


Was kann mit Qigong erreicht werden?

Die jüngsten Erkenntnisse der Hirnforschung zeigen, dass Gedanken und Emotionen Einfluss auf das Körpergeschehen haben, ebenso auch die Regulation der Muskelspannung. In der uralten Tradition des QiGong finden sich also gelebte Erkenntnisse über die Wechselwirkung zwischen Körper und Geist, die heute wissenschaftlich nachgewiesen werden kann.

Mit Qigong-Übungen können körperliche, seelische und geistige Funktionen reguliert und gestärkt werden. Durch regelmäßiges Üben wirkt Qigong sich positiv aus bei Müdigkeit, Erschöpfung, Muskelverspannungen, Schmerzen und Fehlhaltung des Körpers, Ungeduld und Unruhe. Das Immunsystem kann gestärkt, Folgen von Stress abgebaut und das Denkvermögen gesteigert werden.

 

Sind Sie neugierig geworden? Wir beraten Sie gern.

September 2017

 

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